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Schwielen

Schwielen

Hühneraugen oder Schwielen sind eine weit verbreitete und bekannte Pathologie in der Bevölkerung, denn etwa 3 von 10 Menschen leiden fast täglich darunter.

Hühneraugen oder Schwielen (auch exzesive Hornhaut, Callus oder Hyperkeratose genannt) sind eine Reaktion unseres Körpers auf ein Übermaß an Reibung und/oder Druck auf bestimmte Bereiche des Fußes.

Symptome
Arten und Klassifizierung: Verhärtungen oder Helome

Im Allgemeinen und vor allem aus Unwissenheit wird in der Bevölkerung jede „harte“ Schädigung der Fußhaut als „Schwiele“ bezeichnet. Um Verwirrung zu vermeiden, ist es daher wichtig, zwischen all diesen Hautveränderungen unterscheiden zu können:

Es gibt zwei Typen von Schwielen oder Hyperkeratosen:

Diese Hautveränderung ist groß- und oberflächig, und zeichnet sich durch unscharfe Ränder und eine gelbliche Farbe aus, die von der Ansammlung von Keratin in diesem Bereich herrührt.

In diesem Fall ist die Hautveränderung konzentrischer, tiefer und ausgeprägter und kann, je nach Bereich, bei Berührung oder beim Gehen Unbehagen oder Schmerzen verursachen. In vielen Fällen sind Helome nicht so gut sichtbar, da sie von der Härte verdeckt werden.

Es gibt mehrere Typen von Helomen:

Plantar-Nagel oder Plantar-Helom:

Sie entstehen an der Fußsohle durch Reibung und Druck auf diesen Bereich. Sie sind beim Reiben und Gehen schmerzhafter, da es sich anfühlt, als ob man bei jedem Schritt auf einen „Nagel“ tritt.

Verhärtungen in den obersten Hautschichten

Im Gegensatz zu Helomen (die nach innen wachsen und tiefer liegen) entstehen Verhärtungen in den obersten Hautschichten und verursachen in der Regel keine Schmerzen oder Unannehmlichkeiten.

„Hühneraugen“ oder interdigitales Helom:

Auch diese Verletzung wird durch Reibung und Druck verursacht, aber in diesem Fall sind die „Verursacher“ die Knochen der Zehen, wenn sie aneinander reiben. Aus diesem Grund befindet sich das „Hühnerauge“ zwischen den Zehen, am häufigsten zwischen der vierten und fünften Zehe.

Dorsal Helome:

Dabei handelt es sich um Verletzungen am oberen Teil der Zehen, die durch Reibung am Schuhwerk entstehen. Sie kommen sehr häufig bei Menschen vor, die an Pathologien wie Krallenzehen oder Hammerzehen leiden.

Sack-Helome:

Diese Art von Schwiele tritt an dem weichen Teil auf, der zwei Zehen miteinander verbindet. Sie ist meist schmerzhaft und tritt am häufigsten zwischen dem vierten und fünften Zeh auf.

Obwohl viele Menschen dazu neigen, sie mit Schwielen gleichzusetzen, ist es wichtig zu wissen, dass Plantarwarzen nicht zu den Schwielen gehören. Diese Pathologie wird nicht durch Reibung oder wiederholten Druck verursacht.

Ursachen – Warum treten sie auf?

Im Folgenden werden einige der häufigsten Ursachen für Hühneraugen und Schwielen an den Füßen aufgeführt:

Behandlungen – Wie wird diese Hautverletzung behandelt?

Zunächst ist zu bedenken, dass zur Behandlung von Schwielen unbedingt ein Fachmann hinzugezogen werden muss, um den Ursprung der Schädigung zu ermitteln.

Wie bereits erwähnt, gibt es Pathologien, die mit Schwielen verwechselt werden können, und wenn wir zum Beispiel eine Plantarwarze (verursacht durch das humane Papillomavirus) zu Hause behandeln, als wäre es eine Hornhaut, können wir die Situation verschlimmern und die Infektion verbreiten, da es sich um zwei Pathologien mit unterschiedlichen Behandlungen handelt.

Der Podologe wird die für den jeweiligen Fall am besten geeignete Behandlung durchführen. Die häufigsten sind:

Andere Behandlungen
Vorbeugung – Wie kann ich das Auftreten von Hühneraugen oder Schwielen verhindern?

Es gibt Richtlinien und Ratschläge, die wir befolgen können, um künftigen Hühneraugen und Schwielen an unseren Füßen vorzubeugen und sogar zu verhindern, dass sie an denselben Stellen wieder auftreten. Einige von ihnen sind:

Links:

https://www.deutsche-familienversicherung.de

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